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Was vom Tage übrig bleibt

2009-10-17

oder auch: Kreide fressen für Begeisterungsfähige und Kurzsichtige (wie mich!)

betreffs Rebuild 3.0:  Genaueres weiß man nun doch noch nicht. In einer Kette von Missverständnissen, Fehlübersetzungen und vorauseilender Begeisterung machte das Gerücht die Runde, ausgehend von chinesischen und japanischen Foren, dass der dritte Film der Remake-Reihe erstens schon im nächsten Sommer und zweitens separiert vom vierten in die Kinos kommen sollte. In der darauffolgenden Woche aber konnte es entkräftigt werden – die Originalscans des NewType-Features, in dem das Statement gefallen sein sollte, gaben nichts her. Schade drum. Und Asche auf mein Haupt.

betreffs der Fall Season 2009: Einige Zugänge, einige Abgänge. Wie eigentlich zu erwarten war. Trotzdem peinlich, dass ich meine Vorschusslorbeeren wieder kassieren muss. Das betrifft vor allem The Sacred Blacksmith, von dem ich mir mehr manglobe und weniger größtmöglichen Konsens erwartet hätte. Na, wenigstens werden sie daran verdienen und ihre Kriegskasse nach dem künstlerisch fantastischen, kommerziell aber desaströsen Michiko e Hatchin wieder aufbessern können. Links angetäuscht, rechts überholt in Sachen Fantasy hat dafür Armed Librarians: Book of Bantorra mit seiner Exaltiertheit und seinem Eklektizismus. In media res geschmissen wühlt man sich in eine ganz eigene Welt, mit den besten Versatzstücken aus steam punk und anderen Genre garniert, die nur ihrer ganz eigenen Logik unterliegt. Feine Sache.

Kobato wiederum hatte mich mit dem OP an der Angel, einzig und allein aus einem Grund: dem wunderhübschen neuen Song von Maaya Sakamoto. Leider gaben weder die zwanzig Minuten danach noch die zweite Folge viel Hoffnung, dass der Anime aus seinen eng gesteckten Grenzen ausbrechen wird – wieder mal soll mit viel Naivität und in hübschen Kleidchen die Welt erkundet werden. Kann Aria besser – danke also, aber nein danke.

Nyan Koi = Hayate no Gotoku + Seto no Hanayome + Hyakko // Rena, bist du das?

Im Gegenzug konnten sich aber tatsächlich gleich zwei dark horses auf meine Liste schleichen. Das erste Pferdchen wäre Nyan Koi; ein Anime, den ich anfangs aussiebte, weil er mir wie jeder andere ausah. Pfft. Stattdessen eine hübsch gezeichnete Komödie vom Team hinter Hayate no Gotoku!, produziert von AIC, dem Studio, das schon Seto no Hanayome gemacht hat. Unterm Strich eine ziemlich amüsante Angelegenheit, die dazu noch blendend designt ist. Ersteres zumindest gilt in Teilen auch für Seitokai no Ichizon. Komplett belanglose Stangenware erwartet, hübsch parodistische, referenzreiche Komödie bekommen. Bleibt einzig die Frage, ob die Parodie dem Parodierten nicht irgendwann zu nahe kommen wird – sollte meine Zeit reichen, passt’s aber schon noch. Zu lachen hat man in diesen Tagen sowieso nicht genug.

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