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Trailer zu Mardock Scramble

2010-03-27

Die unter der Hand weitergeflüsterten Gerüchte, in diesem Jahr stünde in Sachen Anime-Spielfilm noch eine handfeste, unvorhergesehene Überraschung an, scheinen einen Namen gefunden zu haben: Mardock Scramble. Wenn man das (inhaltsähnliche) Trailerdoppelpack vom aktuell steigenden Tokyo International Anime Fair 2010 gesehen hat, weiß  man auch, warum: Sex, Gewalt und Ikonen – Mardock Scramble zitiert ausführlich und reichlich die 1990er Jahre der japanischen Animation.

Auf Basis einer Buchreihe von Tow Ubakata, der schon Le Chevalier d’Eon und die Fafner-Franchise geschaffen hat, und unter der Regie von Susumu Kudo soll der erste Film der Mardock Scramble-Trilogie im Herbst anlaufen. Als ausführendes Studio rückt GoHands aus der zweiten Reihe vor, nachdem man bislang bei animatorisch überwiegend hochwertigen Projekten (Rebuild 2.0, Darker than Black, Aoi Bungaku) bei der 2nd Key Animation assisiert hat.

Man denkt an die Ästhetik des ersten Ghost in the Shell-Filmes von Mamoru Oshii, oder an den Überfluss von nackter Haut und sinnloser, überzogener, brutaler Gewalt wie etwa bei Kite – an die Art von Anime, die viele in das Medium eingeführt hat, in den vergangenen Jahren aber ein Stück weit in der Versenkung verschwand. Die Trailer sind ein Statement; sie versprechen sehr, sehr viel, Kompromisslosigkeit, Härte, visuelle Brillanz, fahren eine Parade spektakulärer Motive und großartiger Animation auf. Bin sehr gespannt, ob Mardock Scramble das auch einlöst.

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