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ITFS zeigt Anfang Mai Ponyo, Yona Yona Penguin, beide Eden of the East-Filme

2010-04-26

Harumph, eben über das Programm des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart gestolpert, das vom 04. bis zum 09. Mai in der baden-württembergischen Landeshauptstadt stattfindet. Und prompt angefangen, in meinem Terminkalender hin- und herzustreichen; die Homepage listet nämliche eine erkleckliche Zahl an Pflichtterminen auf.

Das beschränkt sich bei weitem nicht nur auf die japanischen Animationsfilme, die sowieso nur einen geringen Bruchteil des Programms darstellen (aber halt eben Thema meines Blogs sind) – das ITFS ist eine renommierte Angelegenheit und eine des weltweit wichtigstens Festivals für Animation. Die zahlreichen Vorträge (wie zur historischen Rolle der Animation für die Propaganda) und Workshops (zum Drehbuchschreiben etwa) wechseln sich ab mit Wettbewerbs- und Programmvorführungen aus der ganzen Welt, namhafte Gäste wie David Silverman (Simpsons-Regisseur) runden das Panoptikum der weltweiten Trickfilmkultur ab.

(Persönlich am interessantesten finde ich dabei den chinesischen Film Piercing 1, den ich mir dick im Kalender angestrichen habe, und natürlich den nächsten Wes Anderson-Streifen Fantastic Mr. Fox, auch wenn er viel Flak von den Kritikern abbekommen hat.)

Aber, natürlich: kein Trickfilmfestival dieses Ranges ohne Anime. Unter den Wettbewerbsbeiträgen befindet sich dabei lediglich ein Anwärter – Amanatsu von Toshihisa Yokoshima und Kamikaze Douga. Im Rahmenprogramm finden sich dafür aber so einige Hochkaräter wieder. Allen voran ist da die Deutschlandpremiere von Hayao Miyazakis Ponyo am Mittwoch (5. Mai) zu nennen. Darüber hinaus freue ich mich aber vor allem auf die Doppelpremiere der beiden Eden of the East-Filme, King of Eden und Paradise Lost, die am Donnerstag (6. Mai) und Freitag (7. Mai), meines Wissens, außerhalb von Japan uraufgeführt werden.

Mehr oder weniger eine Überraschungstüte dürfte Yona Yona Penguin werden – ein lupenreiner, 3d-animierter Kinderfilm westlicher Machart, aber eben produziert vom fantastischen Studio Madhouse (das ja derzeit mit Rainbow eifrig an seinem Ruf als Japans erste Adresse für erwachsene Stoffe arbeitet, aber auch mit seinen massiven Einnahmeverlusten Schlagzeilen macht), entstanden unter Regie Rintaros, der schon das  sehr, sehr eigene, aber reizvolle Metropolis inszenierte. In jedem Fall einer von vielen Titeln des ITFS, die Schuld daran sein könnten, dass ich demnächst haufenweise Termine absagen und verschieben muss. Harumph eben.

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