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Die Weiterfahrt verzögert sich um wenige Minuten

2011-08-02

1. Größere externe Festplatte kaufen

2. Neue Festplatte defekt, frisst 280 GB an Daten

3. Rücktransfer von übrigen Daten auf alte externe Festplatte G:

4. G: auf einmal tot

5. Daten…?

6. FUCK EVERYTHING

***

Um nach unvorhergesehenen Wochen der Stille nicht nur wieder Sideblog-Material durchzugeben: lebe noch, lese noch, schaue noch. Nächste Artikel sind längst angefangen (Hourou Musuko, Amagami SS, Giant Killing, Aoi Bungaku: Kokoro, Puella Magi Madoka Magica), aber ich verzettel mich gerade privat und anderweitig zu sehr auf diversen Neben- und Hauptkriegsplätzen, als dass ich Muße finde.

Dafür zwei kurze Tipps:

Vor einiger Zeit ist im englischsprachigen Raum eine fantastische Moto Hagio-Kollektion erschienen, A Drunken Dream and Other Stories, die ich wärmstens empfehlen kann; ein großes, liebevoll gemachtes Hardcover-Buch mit einem Strauß an berückend schönen Geschichten der Shoujo-Wegbereiterin.

Auch wenn die Geschichten teils über dreißig Jahre alt sind und Hagio sich diese Ästhetik bis heute bewahrt hat, wirken sie mitunter so frisch, ehrlich, lebendig und unmittelbar wie kaum andere neben ihnen. Sie sind vom Zuschnitt her bisweilen einfach, aber was bei anderen banal und gefühlig wäre, ist bei Hagio dank ihrer Lockerheit im Ausdruck und ihrem Mut ergreifend und bewegend. So sollte Shoujo sein.

Fast hätte ich in dieser Saison Double-J vergessen, zum Glück bin ich aber noch zufällig darüber gestolpert. Dabei war ich tendentiell ja interessiert, Double-J stammt wie auch schon das absurde Cromartie High School von Eiji Nonaka, und in dieser Saison gehen mir die halblangen Comedy-Sachen ein wenig ab (auch wenn ich ansonsten viel Gutes sehen darf).

Nur ist Double-J eben eine dieser Vier-Minuten-Flash-Geschichten, die nicht unbedingt die Meinen sind. Gut, war ein Fehler. Double-J ist keine Sensation, aber ein unterhaltsames kleines Ding; etwas weniger bizarr als Cromartie, aber auch nicht allzu sehr. Manchmal weiß man am Ende auch gar nicht, wieso man eigentlich gelacht hat. Aber hey, sind nur vier Minuten. Passt also. Extra-Erwähnung verdient das Ending: zwanzig Sekunden kurz, richtig hübsch und voll handanimiert und irre catchy (trotz der fürchterlichen Momoiro Clover Z).

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3 Kommentare leave one →
  1. 2011-08-03 17:24

    Double-J: Jetzt habe ich aus Versehen diesen anderen Kurz-Anime von Schulmädchen gedownloadet, Dreck. Na, was soll’s. Die paar weiteren 20 Minuten werden mich sicherlich nicht killen.
    Aber Respekt: Mit Double-J dürftest du den aktuellen Anime mit der schlechtesten MAL-Wertung aufgegabelt haben. Die Toleranz gegenüber solchen Mini-Episoden scheint wohl recht klein zu sein. Wobei ich die optische Gestaltung in deinen visuellen Impressionen ganz hübsch finde.

    Ach, wie wäre es eigentlich, würdest du so zu jeder Season einer Serie ein kleines Fazit schreiben? Das alles kompakt in einem Beitrag natürlich, dann hätten wir alle schon einmal einen Kommentar mehr und auch insbesondere mehr Diskussionsstoff. Ich würde mich freuen.

  2. escapistolero permalink*
    2011-08-12 12:24

    Du meinst, so eine Art Rückschau auf die Anime, die ich in einer Season geschaut habe? Keine üble Idee, werd ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

Trackbacks

  1. Nachwort: Summer 2011, #1 « ZakuAbumi's Anime-Blog

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